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Newsletter Bildungsmanagement - April 2017

Liebe Bildungsmanagement-Interessierte,

das Frühjahr weckt neue Energien und Ideen. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie über aktuelle Entwicklungen zum Bildungsmanagement und am Institut für Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg informieren:

  1. Informations- und Bewerbungsphase für Masterstudiengänge zum Bildungsmanagement
  2. Rückblick: Workshop "Masterstudiengang der Zukunft"
  3. Themen-Special: "Design-Thinking" für die Programm- und Angebotsentwicklung
  4. Institut für Bildungsmanagement beim Asia Leadership Roundtable

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

das Team des Instituts für Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule
Ludwigsburg

 

 

1. Informations- und Bewerbungsphase für Masterstudiengänge zum Bildungsmanagement

Der bereits 15. Kursjahrgang des Masterstudiengangs Bildungsmanagement startet zum kommenden Wintersemester 2017/2018. Interessierte Bewerberinnen und Bewerber sind eingeladen, ihre Unterlagen bis spätestens 31. Mai 2017 am Institut für Bildungsmanagement einzureichen. Informationen zum Bewerbungsverfahren, die Anmeldeformulare und einen Informationsfilm zum Studiengang finden Sie auf unserer Homepage: https://www.ph-ludwigsburg.de/bewerbung.html

Dozentinnen und Dozenten aus dem Studiengang stehen bis zum 24. Mai jeden Mittwoch  für individuelle Beratung bereit - persönlich, telefonisch oder online über Skype/Facetime. Melden Sie sich per E-Mail und nennen Sie Ihren Wunschtermin und wie wir Sie kontaktieren dürfen. Sie erhalten vorab eine Bestätigung, und wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen (Mail an bildungsmanagement@ph-ludwigsburg.de).

Ebenfalls noch bis zum 31. Mai 2017 läuft die aktuelle Bewerbungsphase für die nächste Kursgruppe im englischsprachigen Masterstudiengang International Education Management (INEMA). Die Studiengruppe startet ebenfalls zum Wintersemester 2017/2018. Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen und dem Anmeldeprozess finden Sie unter https://www.ph-ludwigsburg.de/inema

Wir freuen uns auf eine spannende Zeit mit unseren zukünftigen Master-Studierenden!

 

 

2. Rückblick: Workshop "Masterstudiengang der Zukunft"

"führend – attraktiv – sexy" - so oder so ähnlich könnte sich der "Masterstudiengang der Zukunft" in Zukunft darstellen. In einem eintägigen Workshop nutzte das Institut für Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg die Gelegenheit, sich mit externen Gästen aus Wirtschaftsunternehmen, Schulen und Organisationen der Erwachsenenbildung über aktuelle Trends zum Bildungsmanagement auszutauschen. Ein Novum dabei war das im universitären Umfeld und im Kontext der Entwicklung von Bildungsprogrammen eher noch kaum praktizierte „Design Thinking“.

Um den "Masterstudiengang der Zukunft" zu entwickeln, wurden Studieninhalte, Methoden, Rahmenbedingungen, streng aus der Perspektive von potentiellen Teilnehmenden und erfahrenen Bildungsmanagern bewertet. So wurden beispielsweise aktuelles Führungs-Know-How, Umgang mit Komplexität, agile Managementmethoden oder persönlichkeitsentwickelnde Lern-Settings als relevante Aspekte herausgearbeitet. Die Materialien, Ergebnisse und Eindrücke des Workshops wurden auch für die Öffentlichkeit aufbereitet und stehen auf der Homepage zum Download zur Verfügung:
http://bildungsmanagement.ph-ludwigsburg.de/17575.html

 

 

3. Themen-Special: "Design-Thinking" für die Programm- und Angebotsentwicklung

Wie dem obigen Bericht zu entnehmen ist, erforschen wir aktuell den Ansatz des „Design Thinkings“ mit Blick auf neue Perspektiven für das Bildungsmanagement.

Design Thinking ist eine spezifische Art der Problemlösung und Ideen-Genese, die ihren Ursprung in der Produkt-Gestaltung hat und maßgeblich an der Stanford University entwickelt wurde. Ziel ist es, Lösungen zu finden, die Antworten auf tatsächliche Fragen und Problemlagen der Anwender geben. Die Lösung (Produkt, Dienstleistung o.ä.) wird konsequent im Hinblick auf die Bedarfe der Nutzer herausgebildet. Neben der Produktentwicklung hat die Methode zuletzt auch im Personalmanagement bzw. der Personalentwicklung Anklang gefunden. Die beharrliche Fokussierung auf die Anwender bzw. Nutzer einer Dienstleistung ist besonders anschlussfähig an pädagogische Konzeptionen, z.B. das in der Erwachsenenbildung seit Jahrzehnten maßgebliche didaktische Prinzip der Teilnehmer-Orientierung. Das Design Thinking geht von einer neugierigen, auf den Menschen fokussierten Grundhaltung aus. Es bietet eine strukturierte Vorgehensweise, um sich iterativ und experimentell an eine optimale Lösung heranzutasten, und nutzt dabei vielfältige Kreativitätstechniken zur Unterstützung des Prozesses.

Eine dieser Methoden sind die sogenannten "Personas": Über fiktive, konkrete und (auch grafisch) ausgestaltete Beschreibungen von typischen Leistungsempfängern werden relevante Denkmuster und Nutzungsmuster anschaulich gemacht (z.B. Altersgruppe, Familiensituation, soziales Umfeld und Freizeitverhalten, Bildungsbiografie, berufliche Tätigkeit, Karriereoptionen). Bei der Entwicklung von Bildungsprogrammen geht es darum, sich potentielle Teilnehmende als reale Personen konkret „auszumalen“. Diese Personas bekommen einen Lebenslauf, der durch Erlebnisse, Vorlieben, Interessen veranschaulicht und ausgestaltet wird. Weiterhin versucht man, eine Vorstellung zu bekommen, welche Anwendungsfälle und typischen Aufgaben die Persona hat, wodurch sie motiviert oder frustriert wird. Diese Beschreibung wird durch Visualisierungen, Collagen, eine lebensgroße Zeichnung etc. besonders illustrativ gestaltet. Es geht darum, herauszufinden, wo die wahren Bedürfnisse der Adressaten liegen. Die Erstellung dieser Personas hilft dabei, die eigenen Annahmen über eine Zielgruppe beziehungsweise Adressaten zu erkunden, zu dokumentieren, zu präzisieren.

In einer weiteren iterativen Annäherung folgt im nächsten Schritt eine Erkundung, inwieweit es die beschriebene Persona im realen Leben überhaupt gibt. Dies kann z.B. dadurch erfolgen, dass man mit Vertretern der Zielgruppe Interviews führt, und mithilfe der Ergebnisse die eigenen Vorannahmen korrigiert und erweitert. Auch hier wird nicht nur schriftlich dokumentiert, sondern man arbeitet mit kreativen Techniken weiter, indem z.B. weitere Geschichten oder Bilder den visualisierten Beschreibungen der Personas hinzugefügt werden. Natürlich ist dieses Vorgehen aufwendig und kann nicht bei jedem Routine-Angebot verwendet werden. Dafür ist der Ansatz auch nicht gedacht. Doch wo es um die Entwicklung eines neuen Angebotssegments, um ein längerfristiges und umfangreicheres neues Programm geht, also dort, wo Innovation gefragt ist, macht Design Thinking Sinn.

Empfehlenswerte Quellen und Literatur:

 

 

4. Institut für Bildungsmanagement beim Asia Leadership Roundtable

Anfang März 2017 nahm Jun.-Prof. Dr. Pierre Tulowitzki aus der Abteilung International Educational Leadership and Management an der Asia Leadership Roundtable 2017 in Taipeh, Taiwan, teil. Die Tagung drehte sich um das Thema: "Seven years on: The state of the Asian knowledge base?" Diskutiert wurde unter anderem, wie man in einer global vernetzten Welt das enorme Wissen um die Leitung von Schulen und Bildungsinstitutionen für alle verfügbar und nutzbar machen kann. Als ein Schlüssel dazu wurde der kontinuierliche Austausch und die Verschränkung zwischen Forschung und Praxis gesehen, aber auch ein Austausch auf internationaler Ebene.

Die jährlich stattfindende Asia Leadership Roundtable wird veranstaltet vom Asia Pacific Centre for Leadership and Change (APCLC) sowie der Education University of Hong Kong. Die Teilnahme an der Tagung ist ausschließlich auf Einladung möglich. 2017 wurden lediglich drei Forschende aus Deutschland eingeladen. Die Teilnahme von Jun.-Prof. Dr. Pierre Tulowitzki wurde durch die PH Ludwigsburg in Form der Reisebeihilfe für internationale Tagungen finanziell unterstützt. Weitere Informationen zur Tagung unter https://www.eduhk.hk/apclc/roundtable2017

 

 

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