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Vortrag der Abteilung Wirtschaftswissenschaften bei der GFD-Tagung in Regensburg

29-09-2020

Führt der Einsatz digitaler Lernformate im Bereich der ökonomischen Bildung zu besseren Lernergebnissen? Und wie müssen digitale Lernumgebungen gestaltet werden, damit sie erfolgreich genutzt werden können? Diese beiden Leitfragen standen im Mittelpunkt des Vortrags zur Wirtschaftsdidaktik bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD) in Regensburg. Jun.-Prof. Dr. Michael Weyland, Leiter der Abteilung Wirtschaftswissenschaften an der PH Ludwigsburg, präsentierte dazu in Kooperation mit Manuel Froitzheim (Universität Siegen) die Ergebnisse seiner aktuellen Studie zur Digitalisierung im Ökonomieunterricht.

Die zunehmend bessere schulische Ausstattung mit Hardware eröffnet Schulbuchautoren, Fachdidaktikern und Informatikern ein neues, weites Feld gemeinsamer Entwicklungsforschung. Zugleich zeigt sich aber auch, dass gerade die Entwicklung digitaler Lernumgebungen eine große Herausforderung darstellt und nach einem interdisziplinären Austausch verlangt. An der Universität Siegen werden daher im Rahmen jährlich stattfindender fachdidaktischer Tagungen mit Experten unterschiedlichster Fachrichtungen kreative, fachdidaktisch fundierte Lösungsansätze analysiert (vgl. www.elektronisches-schulbuch.de), die mittlerweile auch in der Lehre der PH Ludwigsburg (Abt. Wirtschaftswissenschaften) Einzug gehalten haben. Die in den letzten sieben Jahren entwickelten Lernumgebungen zur ökonomischen Bildung gehen über eine reine Digitalisierung bestehender Lernmaterialien bzw. Schulbücher deutlich hinaus und nehmen die technischen Möglichkeiten mobiler Endgeräte systematisch in den Blick (vgl. z. B. Froitzheim et al. 2014, 2015). Filme, Animationen, Simulationen und Aufgaben für individualisierte Lernwege und Lernzeiten wurden dabei ebenso integriert wie ein personalisiertes Nutzer-Feedback zu den einzelnen Materialien. Ganz im Sinne fachdidaktischer Entwicklungsforschung wurde zudem die Möglichkeit der Datenaufzeichnung genutzt, so dass Lernwege, Nutzungsarten und Herangehensweisen systematisch erfasst und ausgewertet werden können. In Ihrem Vortrag berichten Weyland und Froitzheim über zentrale Ergebnisse.

 

Die Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD) ist der Dachverband der fachdidaktischen Fachgesellschaften in Deutschland. Aktuell sind in der GFD 24 Mitgliedsverbände vertreten, unter ihnen auch die Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB). Leitend ist für die Mitglieder der GFD ein Grundverständnis von Fachdidaktik als „Wissenschaft vom fachspezifischen Lehren und Lernen innerhalb und außerhalb der Schule. In ihren Forschungsarbeiten befasst sie sich mit der Auswahl, Legitimation und didaktischen Rekonstruktion von Lerngegenständen, der Festlegung und Begründung von Zielen des Unterrichts, der methodischen Strukturierung von Lernprozessen sowie der angemessenen Berücksichtigung der psychischen und sozialen Ausgangsbedingungen von Lehrenden und Lernenden. Außerdem widmet sie sich der Entwicklung und Evaluation von Lehr- und Lernmaterialien.“ (vgl. Homepage der GFD: www.fachdidaktik.org)


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